Geschichte
1933
Dr. Hans Kapfinger schreibt als Chefredakteur beim Straubinger Tagblatt jenen Leitartikel, der seine und die Zukuft der Verlagsgruppe Passau bestimmt: Man solle das Kabinett von Adolf Hitler auf seinen Geisteszustand untersuchen. Von den Nazis wird er dafür ins Gefängnis geworfen und nach der Freilassung mit Berufsverbot belegt. Seine hoffnungsvolle Karriere scheint beendet.
1946
Dr. Hans Kapfinger erhält von den amerikanischen Aliierten die Lizenz Nr. 16 zur Herausgabe der Zeitung. Sein Widerstand gegen die Nazis und seine demokratische Gesinnung machen ihn für die Alliierten zum idealen Kandidaten für den Aufbau der bundesdeutschen Presse. Die erste Ausgabe der "Passauer Neue Presse" erscheint mit der Auflage von ca. 105 000 Exemplare am 5. Februar 1946. Noch im selben Jahr wird die Neue Presse Verlags-GmbH gegründet.
1954
Die Passauer Neue Presse erscheint bereits in 15 verschieden Lokalausgaben mit einer täglichen Auflage von 120 000 Exemplaren.
1985
Dr. Hans Kapfinger verstirbt im Alter von 83 Jahren. Er hinterlässt einen grundsoliden, in sich gefestigten Verlag, den er mit publizistischem Engagement und verlegerischer Weitsicht aufgebaut hat.
1988
Für die Verlagsgruppe beginnt eine neue Ära. Franz Xaver Hirtreiter übernimmt den Vorsitz der Geschäftsführung, leitet 1990 die Expansion nach Osten ein und stellt damit die Weichen für die Entwicklung zu einem internationalen Medienkonzern.
1990
Gleich nach dem Fall des Eisernen Vorhangs beginnt man mit dem Erwerb von lokalen Wochen- und regionalen Tageszeitungen in der Tschechischen Republik die heute in der Verlagsgruppe Vltava-Labe-Press (VLP) zusammengeschlossen ist.
1991
Die Verlagsgruppe Passau erwirbt die Mehrheit am Landesverlag in Linz in Österreich und damit an der Oberösterreichischen Rundschau, der größten regionalen Wochenzeitung Österreichs. Mit diesen ersten Auslandsbeteiligungen wächst der Umsatz der Gruppe von rund 100 Mio DM auf rund 400 Mio DM, die Mitarbeiterzahl von rund 780 auf rund 2 400.
1992
Das "Institut für Journalistenausbildung" wird gegründet. Es wurde die Euro-Druckservice AG (EDS) gegründet, in der die Druckaktivitäten der Verlagsgruppe Passau in Deutschland,Österreich, Polen und in der Tschechischen Republik vereint sind.
1994
Das Engagement der Verlagsgruppe Passau in Polen beginnt. Von der französischen Hersant-Gruppe werden Anteile an neun polnischen Regionalzeitungen übernommen. Die "Polskapresse" wird in den folgenden Jahren zu einem der bedeutendsten Zeitungsverlage Polens aufgebaut. Sie ist heute vom Umsatz wie von den Mitarbeiterzahlen die größte Landesgruppe der Verlagsgruppe Passau.
1997
Die Verlagsgruppe Passau erzielt erstmals einen Umsatz von mehr als einer halben Miliarde Euro und beschäftigt 5 500 Mitarbeiter in vier Ländern.
1998
Die Verlagsgruppe Passau steigt beim Genueser Zeitungsverlag "Il Secolo XIX" ein und fasst damit als erster deutscher Verlag bei einer regionalen Tageszeitung in Italien Fuß. Gemeinsam mit den italienischen Partnern bei "Il Secolo XIX" wird eine neue, hochmoderne Zeitungsdruckerei im Genueser Stadtteil San Biagio geplant und gebaut. Die Anteile werden nach drei Jahren wieder verkauft.
1999
Es beginnt das Engagement der Verlagsgruppe Passau in der Slowakei. Zunächst wird die ostslowakische Tageszeitung Luc gekauft, wenig später weitere slowakisch- und ungarisch-sprachige Tages- und Wochenzeitungen im gesamten Land. Ein Jahr später werden diese Titel in ein Joint-Venture mit der SME-Gruppe eingebracht und ein gemeinsamer, im ganzen Land tätiger Verlag für Tages- und Wochenzeitung gegründet.
2000
Die Aktivitäten der Gruppe werden erstmals seit ihrem Bestehen unter einer gemeinschaftlichen Holding der "Verlagsgruppe Passau GmbH" zusammengefasst. Quirin Wimmer als Sprecher der Geschäftsführung und Roland Rager als Geschäftsführer für Finanzen und Controlling leiten die Verlagsgruppe.
2003
Verleger DDr. Axel Diekmann übernimmt die Geschäftsführung der Verlagsgruppe Passau und der Neue Presse Verlags-GmbH.
2004
Seit April kann man die Passauer Neue Presse mit ihren Lokalausgaben auch als E-paper im Internet lesen. Die Neue Presse Verlags-GmbH startet eine umfassende Dezentralisierungsoffensive, um die Nähe der Regionalausgaben zu Lesern und Anzeigenkunden zu erhöhen und neue Möglichkeiten der Qualitätsverbesserung zu eröffnen.
2005
Mit der Planung von Druckereien und Medienzentren in Deutschland, Tschechien und Polen wird der Startschuss gegeben zu einer konzernweiten Investitionsoffensive. Das Hauptaugenmerk der Aktivitäten liegt im Bereich der Zeitungsdrucktechnik und IT-Systeme.
2006
Das neue Passauer Druckzentrum wird in Betrieb genommen. Durch den Neubau des Druckzentrums zählt die Verlagsgruppe Passau in puncto Ausstattung und Maschinentechnik zu den modernsten Verlagen Europas. Mit der "Passauer Neuen Presse" kann die mit ihren Regionalausgaben größte Regionalzeitung Bayerns auf höchstem Standard gedruckt werden.
Die 1991 erworbenen Mehrheits-Anteile des Landesverlags im österreichischen Linz werden verkauft.
In Tschechien werden zwei Druckbetriebe in Prag und Olmütz erworben. Modernste CTP-Technologien im Bereich der Farbvoreinstellung und Messtechnik kommen zum Einsatz.
Die regionalen Tageszeitungen in Tschechien fungieren unter dem Titel "Denik". Damit werden die seit ihrem Erwerb kontinuierlich aufgebauten und gewachsenen Zeitungen enger vernetzt.
2007
Mit dem im polnischen Kattowitz entstandenen Druckzentrum wird eine der modernsten Druckereien Europas in Betrieb genommen. Wie in Tschechien werden auch die regionalen Tageszeitungen in Polen unter der einheitlichen Marke "Polska" zusammengeführt.
Die Anteile an der Euro Druck AG (EDS) werden verkauft. Mit diesem Schritt konzentriert sich die Verlagsgruppe verstärkt auf das verlegerische Kerngeschäft.
2009
Dr. Dr. Axel Diekmann übergibt die Geschäftsführung der Verlagsgruppe an seine Tochter Simone Tucci-Diekmann und seinen Sohn Alexander Diekmann. Die Juristin Simone Tucci-Diekmann verantwortet das Verlagsgeschäft in Deutschland und Tschechien. Dipl. Kaufmann Alexander Diekmann ist zuständig für den Drucksektor und die Technik sowie das Verlagsgeschäft in Polen.
In Kattowitz wird das neue Medienzentrum eröffnet. In unmittelbarer Nähe zum Druckzentrum der Polskapresse ist in modernster Architektur ein Pressehaus entstanden, in dem mit der "Polska Dziennik Zachodni" die größte Regionalzeitung Polens ihren Sitz hat.
Die Anteile an Petitpress (Slowakei) werden getauscht gegen Anteile der VLTAVA-LABE-PRESS (VLP). Damit ist die Verlagsgruppe Passau jetzt Alleingesellschafter bei VLP.
Dr. Hans Kapfinger schreibt als Chefredakteur beim Straubinger Tagblatt jenen Leitartikel, der seine und die Zukuft der Verlagsgruppe Passau bestimmt: Man solle das Kabinett von Adolf Hitler auf seinen Geisteszustand untersuchen. Von den Nazis wird er dafür ins Gefängnis geworfen und nach der Freilassung mit Berufsverbot belegt. Seine hoffnungsvolle Karriere scheint beendet.
1946
Dr. Hans Kapfinger erhält von den amerikanischen Aliierten die Lizenz Nr. 16 zur Herausgabe der Zeitung. Sein Widerstand gegen die Nazis und seine demokratische Gesinnung machen ihn für die Alliierten zum idealen Kandidaten für den Aufbau der bundesdeutschen Presse. Die erste Ausgabe der "Passauer Neue Presse" erscheint mit der Auflage von ca. 105 000 Exemplare am 5. Februar 1946. Noch im selben Jahr wird die Neue Presse Verlags-GmbH gegründet.
1954
Die Passauer Neue Presse erscheint bereits in 15 verschieden Lokalausgaben mit einer täglichen Auflage von 120 000 Exemplaren.
1985
Dr. Hans Kapfinger verstirbt im Alter von 83 Jahren. Er hinterlässt einen grundsoliden, in sich gefestigten Verlag, den er mit publizistischem Engagement und verlegerischer Weitsicht aufgebaut hat.
1988
Für die Verlagsgruppe beginnt eine neue Ära. Franz Xaver Hirtreiter übernimmt den Vorsitz der Geschäftsführung, leitet 1990 die Expansion nach Osten ein und stellt damit die Weichen für die Entwicklung zu einem internationalen Medienkonzern.
1990
Gleich nach dem Fall des Eisernen Vorhangs beginnt man mit dem Erwerb von lokalen Wochen- und regionalen Tageszeitungen in der Tschechischen Republik die heute in der Verlagsgruppe Vltava-Labe-Press (VLP) zusammengeschlossen ist.
1991
Die Verlagsgruppe Passau erwirbt die Mehrheit am Landesverlag in Linz in Österreich und damit an der Oberösterreichischen Rundschau, der größten regionalen Wochenzeitung Österreichs. Mit diesen ersten Auslandsbeteiligungen wächst der Umsatz der Gruppe von rund 100 Mio DM auf rund 400 Mio DM, die Mitarbeiterzahl von rund 780 auf rund 2 400.
1992
Das "Institut für Journalistenausbildung" wird gegründet. Es wurde die Euro-Druckservice AG (EDS) gegründet, in der die Druckaktivitäten der Verlagsgruppe Passau in Deutschland,Österreich, Polen und in der Tschechischen Republik vereint sind.
1994
Das Engagement der Verlagsgruppe Passau in Polen beginnt. Von der französischen Hersant-Gruppe werden Anteile an neun polnischen Regionalzeitungen übernommen. Die "Polskapresse" wird in den folgenden Jahren zu einem der bedeutendsten Zeitungsverlage Polens aufgebaut. Sie ist heute vom Umsatz wie von den Mitarbeiterzahlen die größte Landesgruppe der Verlagsgruppe Passau.
1997
Die Verlagsgruppe Passau erzielt erstmals einen Umsatz von mehr als einer halben Miliarde Euro und beschäftigt 5 500 Mitarbeiter in vier Ländern.
1998
Die Verlagsgruppe Passau steigt beim Genueser Zeitungsverlag "Il Secolo XIX" ein und fasst damit als erster deutscher Verlag bei einer regionalen Tageszeitung in Italien Fuß. Gemeinsam mit den italienischen Partnern bei "Il Secolo XIX" wird eine neue, hochmoderne Zeitungsdruckerei im Genueser Stadtteil San Biagio geplant und gebaut. Die Anteile werden nach drei Jahren wieder verkauft.
1999
Es beginnt das Engagement der Verlagsgruppe Passau in der Slowakei. Zunächst wird die ostslowakische Tageszeitung Luc gekauft, wenig später weitere slowakisch- und ungarisch-sprachige Tages- und Wochenzeitungen im gesamten Land. Ein Jahr später werden diese Titel in ein Joint-Venture mit der SME-Gruppe eingebracht und ein gemeinsamer, im ganzen Land tätiger Verlag für Tages- und Wochenzeitung gegründet.
2000
Die Aktivitäten der Gruppe werden erstmals seit ihrem Bestehen unter einer gemeinschaftlichen Holding der "Verlagsgruppe Passau GmbH" zusammengefasst. Quirin Wimmer als Sprecher der Geschäftsführung und Roland Rager als Geschäftsführer für Finanzen und Controlling leiten die Verlagsgruppe.
2003
Verleger DDr. Axel Diekmann übernimmt die Geschäftsführung der Verlagsgruppe Passau und der Neue Presse Verlags-GmbH.
2004
Seit April kann man die Passauer Neue Presse mit ihren Lokalausgaben auch als E-paper im Internet lesen. Die Neue Presse Verlags-GmbH startet eine umfassende Dezentralisierungsoffensive, um die Nähe der Regionalausgaben zu Lesern und Anzeigenkunden zu erhöhen und neue Möglichkeiten der Qualitätsverbesserung zu eröffnen.
2005
Mit der Planung von Druckereien und Medienzentren in Deutschland, Tschechien und Polen wird der Startschuss gegeben zu einer konzernweiten Investitionsoffensive. Das Hauptaugenmerk der Aktivitäten liegt im Bereich der Zeitungsdrucktechnik und IT-Systeme.
2006
Das neue Passauer Druckzentrum wird in Betrieb genommen. Durch den Neubau des Druckzentrums zählt die Verlagsgruppe Passau in puncto Ausstattung und Maschinentechnik zu den modernsten Verlagen Europas. Mit der "Passauer Neuen Presse" kann die mit ihren Regionalausgaben größte Regionalzeitung Bayerns auf höchstem Standard gedruckt werden.
Die 1991 erworbenen Mehrheits-Anteile des Landesverlags im österreichischen Linz werden verkauft.
In Tschechien werden zwei Druckbetriebe in Prag und Olmütz erworben. Modernste CTP-Technologien im Bereich der Farbvoreinstellung und Messtechnik kommen zum Einsatz.
Die regionalen Tageszeitungen in Tschechien fungieren unter dem Titel "Denik". Damit werden die seit ihrem Erwerb kontinuierlich aufgebauten und gewachsenen Zeitungen enger vernetzt.
2007
Mit dem im polnischen Kattowitz entstandenen Druckzentrum wird eine der modernsten Druckereien Europas in Betrieb genommen. Wie in Tschechien werden auch die regionalen Tageszeitungen in Polen unter der einheitlichen Marke "Polska" zusammengeführt.
Die Anteile an der Euro Druck AG (EDS) werden verkauft. Mit diesem Schritt konzentriert sich die Verlagsgruppe verstärkt auf das verlegerische Kerngeschäft.
2009
Dr. Dr. Axel Diekmann übergibt die Geschäftsführung der Verlagsgruppe an seine Tochter Simone Tucci-Diekmann und seinen Sohn Alexander Diekmann. Die Juristin Simone Tucci-Diekmann verantwortet das Verlagsgeschäft in Deutschland und Tschechien. Dipl. Kaufmann Alexander Diekmann ist zuständig für den Drucksektor und die Technik sowie das Verlagsgeschäft in Polen.
In Kattowitz wird das neue Medienzentrum eröffnet. In unmittelbarer Nähe zum Druckzentrum der Polskapresse ist in modernster Architektur ein Pressehaus entstanden, in dem mit der "Polska Dziennik Zachodni" die größte Regionalzeitung Polens ihren Sitz hat.
Die Anteile an Petitpress (Slowakei) werden getauscht gegen Anteile der VLTAVA-LABE-PRESS (VLP). Damit ist die Verlagsgruppe Passau jetzt Alleingesellschafter bei VLP.
"Recte faciendo
neminem timebis"
"Wenn du Recht tust,
brauchst du niemanden
zu fürchten"

Dr. Hans Kapfinger †, Verlagsgründer
neminem timebis"
"Wenn du Recht tust,
brauchst du niemanden
zu fürchten"

Dr. Hans Kapfinger †, Verlagsgründer


